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Karl-Koppmann-Preis

Karl-Koppmann-Preis

Auf der Hauptversammlung im November 2016 beschloss der Verein, herausragende Leistungen in der Erforschung und Bekanntmachung stadtgeschichtlicher Überlieferungen mit einem Ehrenpreis zu würdigen. Der Preis wurde nach dem Rostocker Archivar Karl Koppmann (1839 – 1905), Begründer des Vereins für Altertümer und Herausgeber der Beiträge zur Geschichte der Stadt, benannt.

Mit dem Ehrenpreis soll eine Leistung gewürdigt werden, die inspiriert, sensibilisiert, pointiert und/oder polarisiert im positiven Sinne und die lokale Geschichtsschreibung im besonderen Maße bereichert. Der Verein will damit insbesondere junge Menschen ermutigen, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen, diese zu reflektieren und anderen nahezubringen.

 

Der Karl-Koppmann-Preis wurde zum ersten Mal am 1. März 2017 an die 18-jährige Barbro Wilcke, Absolventin der Werkstattschule in Rostock und Studentin der Medienwissenschaft an der Universität Potsdam, verliehen. Sie verarbeitete in dem Radiofeature „Harry Schlomann“ die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Forschungen über die Geschichte eines der jüngsten Holocaust-Opfer aus Rostock. Ihre Recherchen erstreckten sich sowohl auf Mecklenburg mit den Schwerpunkten Rostock und Malchow, aber auch weit darüber hinaus bis nach Berlin, London und Israel. Ihr Feature wurde über den Lokalsender LoHRO publik und erreichte – dank der inhaltlichen Dichte und künstlerischen Gestaltung – sowohl den Verstand als auch das Herz der Hörer*innen.

 

Verleihung des Karl-Koppmann-Preises an Barbro Wilcke am 1. März 2017 im Max-Samuel-Haus Rostock – Eine Sendung von MV1